CDU will Stillstand bei Baulandentwicklung beenden
Das Rhein-Main-Gebiet und der Landkreis Darmstadt-Dieburg sind eine wirtschaftsstarke Wachstums- und Zuzugsregion. Wo andernorts Landstriche durch den Wegzug junger Menschen überaltern und sich die Infrastruktur dadurch stetig verschlechtert, wollen junge Familien in unserer Region bleiben und sich in Otzberg eine Zukunft aufbauen.
Attraktive Lage Otzbergs nutzen
Durch die gute Anbindung nach Darmstadt und Frankfurt über die Bundesstraßen B26 und B45 sowie der Schienenstrecke Odenwaldbahn, liegen wir an einer sogenannten Entwicklungsachse die als Siedlungsgebiet für Berufspendler beschrieben wird.
„Im Gegensatz zu anderen Kommunen nutzt Otzberg diesen Standortvorteil nicht. Die letzten kleinen Baugebiete wurden vor vielen Jahren in Habitzheim und Lengfeld, noch in der Amtszeit des ehemaligen Bürgermeisters Karl Ohlemüller (CDU), erschlossen“, bemängelt der CDU-Vorsitzende Frank Klock. „Jungen Familien bleibt seit Jahren häufig nur der Wegzug aus Otzberg. Dadurch wachsen viele Enkelkinder fern ihrer Großeltern auf. Neubürger stärken Infrastruktur, Einzelhandel und Vereine, die noch heute vom Zuzug der vergangenen Jahrzehnte profitieren“, so Klock.
Bedarfsgerechte Baugebiete schaffen
Die kommenden Jahre müssen genutzt werden, um Entwicklungsflächen zu ermitteln und zeitnah umzusetzen. Ziel des CDU-Wahlprogramms ist es, dabei den dörflichen Charakter der Ortsteile zu bewahren und dennoch punktuell kleine, bedarfsgerechte Baugebiete auszuweisen. „Unter Einbeziehung der Ortsbeiräte wollen wir Flächen entwickeln und dabei wichtige Naherholungsbereiche am Rand von Wohngebieten, die sich als Rückzugsorte für Spaziergänger etabliert haben, erhalten“, betont das Bauausschussmitglied Markus Römermann.
Infrastruktur stärken
Mehr Familien in der Gemeinde stärken nicht nur das Vereinswesen, sondern sind für den Erhalt der Schulstandorte wichtig. Vor allem die kleine Hasselbachschule in Habitzheim benötigt stabile Schülerzahlen in zukünftigen Jahrgängen. Die Unterhaltung der Otzberger Infrastruktur z.B. das Straßen- und Kanalnetz finanzieren sich für alle günstiger, wenn mehr Bürger hier wohnen. Zugleich erhöhen sich die Einkommenssteuereinnahmen der Gemeinde. „Bauplatzerlöse sind zudem wichtige Einnahmen, um Investitionen in Bau- und Sanierungsmaßnahmen zu finanzieren“, so Frank Klock mit Blick auf die Gemeindekasse.
Wohnraum schaffen für alle Generationen
In neuen Baugebieten entstehen nicht nur Einfamilienhäuser. Auch Mietwohnungen, Seniorengerechte Wohnungen oder kleine Appartments für junge Erwachsene können geschaffen werden. Neben Neubaugebieten setzt die CDU weiterhin auf die Förderung der innerörtlichen Verdichtung durch Zweitbebauung und die Umnutzung alter Hofreiten. Dies schont Ressourcen und nutzt die bestehende Infrastruktur effektiv.
„Wir wollen ein Otzberg, das wächst, ohne seine Seele zu verlieren“, fassen Klock und Römermann die Ziele der CDU Otzberg zusammen.